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Stillleben-Fotografie

Seit dem 17. Jahrhunder

Der Begriff Stillleben entstand in der Malerei im 17.  Jahrhundert und wurde später in die Fotografie übertragen.  Stillleben bezeichnet man die Fotografie von leblosen und toten Gegenständen in einer gezielten und bewussten Zusammenstellung. Grundlage eines Stilllebens ist die Wahl der Motive und das Arrangieren dieser Einzelmotive zu einem stimmigen Gesamtbild.

Foto: Ruth Franke
Foto: Darko Markovic

Stimmige Bildzusammenstellung

In der Malerei wurden damals überwiegend Tische mit Blumengedecken, Obstschalen, Flaschen, Weinkrüge und ähnliche Motive für Stillleben verwendet. In der heutigen modernen Fotografie gibt es eine wesentlich größere Auswahl und auch das Arrangieren des Bildes ist moderner und gradliniger aufgebaut. Jedoch sollte auch hierbei beachtet werden das die Zusammenstellung und Präsentation der Gegenständig stimmig auf den Betrachter wirkt.

Die richtigen Motive

Geeignete Motive für Stilleben-Fotografie zu finden ist eigentlich sehr einfach. In unserem Umfeld oder in unserem Haushalt gibt es alle möglichen Dinge in jeglicher Form, Farbe und Design was sich dafür eignet. Angefangen von Obst, Blumen, Vasen, Eimer, Flaschen und Gläsern bis hin zu elektronischen Gegenständen, Schuhen, Taschen, Schmuck, Kinderspielzeug und vieles mehr. Eigentlich ist jeder leblose Gegenstand für ein großartiges Stillleben geeignet. Auf dem Bild rechts wurden Linsensprossen, ein Einweckglas, ein Stück Minze und ein glänzender schwarzen Untergrund verwendet. Mit sehr wenig Aufwand kann so ein großartiges Stillleben zusammengestellt werden.

Foto: Ruth Franke
Foto: Christian Kurz

Gestaltung

Was die Gestaltung angeht, sind Stillleben in den meisten Fälle eher ruhig und statisch aufgebaut.  Die Perspektive sollte leicht von oben und von der Mitte auf die Objekte gerichtet werden. Eine sehr schöne ´Bildwirkung erzieht man  auch wenn man die Objekte leicht überlagert und versetzt zusammenstellt, wie auf den Beispie rechts.
Sehr entscheiden ist auch die Farbgestaltung. Hier sollte man sich an das Sprichwort halten “Weniger ist mehr”. Zu viele Farben machen das Bild sehr unruhig und für den Betrachter sehr schwierig sich auf das wesentliche zu konzentrieren. Achten Sie auch auf die Hintergrundfarbe und die Hintergrundgestaltung. Die sollte auch stimmig zum ganzen passen.

Beispiele zur Stillleben-Fotografie

Die gezeigten Beispielfotos stammen zum grossen Teil aus dem eigenen Archiv sowie aus diversen Fotolandesmeisterschaften des VÖAV-Vorarlberg.

Titelbild: Karl-Heinz Mader

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